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  • Common-Rail beendet das Pumpe-Düse-Prinzip

    Common-Rail beendet das Pumpe-Düse-Prinzip

    Der Tiguan Diesel ist der rollende Beweis dafür, dass die bisher bei VW favorisierte Pumpe-Düse-Einspritzung den Kampf gegen Common Rail letztendlich verloren hat. Pumpe-Düse (kurz PD) konnte schon mit mehr als 2000 Bar einspritzen, als Common Rail es erst auf 1600 Bar brachte.

    Der Vorteil des PD-Prinzips: bis zu fünf Prozent mehr Leistung und sauberere Abgase, die auch ohne Rußfilter die neuen Vorschriften einhalten.

    Der Nachteil: rauerer Lauf und höhere Kosten, da jeder Zylinder seine "eigene" Einspritzpumpe hat, die von der Nockenwelle gesteuert wird. Common Rail hingegen hat, wie der Name sagt, eine gemeinsame Leitung, in der der Dieselkraftstoff unter hohem Druck steht, demnächst sollen auch über 2000 Bar möglich sein.

    Sogenannte Piezo-Aktoren steuern die Einspritz-Häufigkeit und -menge noch viel genauer, als es die früheren Magnetventile gemacht haben. Die Motoren laufen leiser, weil in einem Arbeitstakt mittlerweile bis zu sieben Einspritzungen möglich sind.

    Jens Kattermann

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